Nexus 6 – Test / Testbericht / Review

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Veröffentlicht am26. Januar 2015 von Sebastian Seitz

Produktmerkmale:

Name: Motorola Nexus 6
 
Preis: ab 599,00 €
 
Farbe: Weiß, Blau
 
Release: November 2014
 
Erhältlich: November 2014
 
Hersteller: Motorola
 
Android: Android 5.0 Lollipop
 
 
 
 
 

Positiv:

Prozessor, Arbeitsspeicher, Display Kamera, Lautsprecher
 

Negativ:

Display (Gelbstich), Rückseite
 
ARTIKELAUSZUG:

Zwei Wochen hatte ich Zeit das Nexus 6 zu Testen und um es näher kennen zulernen. Auf diesen Test habe ich mich auch persönlich ziemlich gefreut, da ich seit dem Galaxy Nexus ein großer Fan der Nexus Serie bin und auch schon jedes Gerät besessen habe. Ob das Nexus 6 in diese Reihe passt, möchte ich im Rahmen dieses Test klären.

Bewertung

Performance
100%


Handling
85%


Ergonomie
80%


Lieferumfang
90%


Verarbeitung
100%


Software
100%


Hardware
100%


Preisleistung
70%


Total Score
91%

91/ 100

von Sebastian Seitz
Artikel / Review

Zwei Wochen hatte ich Zeit das Nexus 6 zu Testen und um es näher kennen zulernen. Auf diesen Test habe ich mich auch persönlich ziemlich gefreut, da ich seit dem Galaxy Nexus ein großer Fan der Nexus Serie bin und auch schon jedes Gerät besessen habe. Ob das Nexus 6 in diese Reihe passt, möchte ich im Rahmen dieses Test klären.

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Design

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Vor allem in Sachen Design hat sich seit dem LG Nexus 5 einiges getan. Das liegt vor allem am Herstellerwechsel, der nach dem Nexus 5 vollzogen wurde. Für die sechste Generation an Nexus Smartphones war nicht LG sondern das lenovo Tochterunternehmen Motorola verantwortlich. Und die haben diese Aufgabe sehr ernst genommen. Vom Aussehen erinnert das Motorola Nexus 6 stark an eine Mischung aus Moto G (2nd Generation) und Moto X (2nd Generation). Die Rückseite des Nexus 6 ist leicht gewölbt und liegt somit gut in der Hand. Dazu trägt auch das äußerst hochwertige Material der Rückseite bei. Das leicht angeraute Polycarbonat, welches dort verbaut wurde, zieht allerdings auch Fett und Fingerabdrücke an und wird so sehr schnell rutschig. Dann ähnelt das Nexus 6 fast einem nassen Stück Seife.

Das Nexus 6 verfügt lediglich über einen Powerbutton und eine Lautstärkewippe. Diese sind fest verbaut und haben kein Spiel. Der Powerbutton ist leicht geriffelt, damit man diesen erfühlen kann und ihn nicht mit der Lautstärkewippe verwechselt. Die beiden Hardwareknöpfe sind mit dem Daumen bequem erreichbar ohne diesen zustark verbiegen zu müssen.

Einziges mögliches “Problem” ist die enorme Größe des Gerätes. Das ist eindeutig Geschmacksache und Menschen mit kleinen Händen, die bereits “Mini” Smartphone mit einer Größe von 5 Zoll verfluchen, sollten lieber ihre Finger vom Nexus 6 lassen. Allerdings verliebt man sich sehr schnell auch in das große Display mit welchem Filme, YouTube Videos und Games richtig Spaß machen.

 

Hardware

IMG_9673Nexus typisch ist jedes Gerät dieser Reihe auch ein Hardware Monster. Dieses Attribut trifft vollkommen auf das Nexus 6 zu. Mit über 51.000 Punkten im AnTuTu Benchmark lässt das Google Smartphone Geräte wie das Meizu Mx 4 und das Samsung Galaxy Note 4 ziemlich alt aussehen. Dafür sorgt vor allem der leistungsstarke Qualcomm Snapdragon 805 Quad-Core Prozessor mit einer maximalen Taktrate 2,7 GHz pro Kern. Der Prozessor verfügt außerdem noch über eine Adreno 420 Grafikeinheit, die bei aktuellen Spielen noch nicht einmal ins Schwitzen kommt.

Beeindruckend und aktuell ein Alleinstellungsmerkmal ist das unglaubliche Display des Nexus 6. Das verbaute Panel misst 5,96 Zoll und löst mit 2.560 x 1.440 Pixeln in Quad-HD auf. Die verwendete Technologie ist AMOLED und sorgt für einen guten Schwarzwert. Kritikpunkt des Displays ist der Weißwert des Gerätes, welcher bei manchen Nexus 6 Geräten stark ins gelbliche abdriftet.

Zusätzlich gibt es 3 GB Arbeitsspeicher, 32 oder 64 GB internen Speicher und keinen microSD Karten Slot. Deshalb sollte man schon am Anfang gut überlegen, ob man mit 32 GB auskommt oder direkt 50 € mehr, für die 64 GB  Variante investiert. Und auch die Problemzonen der Vorgänger wurden angegangen. Verfügten Nexus 4 und Nexus 5 noch über eine schlechte Kamera und einen noch schlechteren Akku, so hat Motorola hier einiges an Boden gut gemacht. Der ,Akku ist guter Durchschnitt und hält ca. 16 -18 Stunden. Bei seltener Benutzung und aktivieren des Stromsparmodus ab 15 % Akkukapazität hält das Nexus 6 auch gerne mal zwei ganze Tage durch.

Vor allem die Kamera des Motorola Nexus 6 kann sich sehen lassen. Mit 13 Megapixeln macht die stabilisierte Motorola Kamera wirklich gute Bilder, vor allem bei guten Lichtverhältnissen. Bei schlechten Bedingungen punktet der HDR+ Mode des Nexus 6 und die Bilder bleiben immer noch Recht passabel.

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Zusätzlich gibt es noch Sensoren für GPS, Bluetooth 4.1, NFC, LTE und WiFi. Alles selbstverständlich auf dem aktuellsten Stand der Technik. Als SIM Karten können lediglich nano SIMs verwendet werden.

 

Software

IMG_9712Zur Software gibt es bei Nexus Geräten immer nur sehr wenig zu sagen. Am besten treffen es die Worte schnell, schlank und aktuell. Auf dem Nexus 6 ist natürlich immer die aktuellste Android Variante installiert, zur Zeit ist das Version 5.0.2 Lollipop. Als bisher erstes und auch einziges Gerät kommt das Nexus 6 mit Stock Android Ambient Display. Dieses ist allerdings deutlich Funktions ärmer als das Äquivalent auf dem Moto X (2nd Generation).

Mit Android Lollipop gibt es coole neue Funktionen wie Multi User Accounts, Energiesparmodus und neue Runtime (ART).

 

Fazit

IMG_9696Das Nexus 6 ist alles in allem ein ziemlich beeindruckendes Gerät mit Stock Android und erweist sich somit der Nachfolge des Nexus 5 als würdig. Überzeugen können viele Faktoren wie zum Beispiel Kamera, Prozessor, Display und auch die Lautsprecher. Negative Aspekte muss man mit der Lupe suchen. Dennoch könnte man die Gelbstich Displays und die Fett anziehende Rückseite diesen zuordnen. Für 599 € bei Amazon ist das Nexus 6 allerdings DAS SMARTPHONE des Jahres 2014.


Über den Autor

Sebastian Seitz

Ich interessiere mich seit langer Zeit für Technik. Vor allem Smartphones, Tablets und auch Wearables faszinieren mich. Ich mache leidenschaftlich gerne Fotos und Sport. Außerdem studiere ich zur Zeit Wirtschaftsinformatik.

  1.  
    Martin

    Zu groß, zu teuer, und Design gefiel mir bei den Vorgängern auch besser, hatte zumindest auf etwas handlicheres gehofft, ich bleib bei meinem LG G2 und hoffe auf ein LG G4 :D




  2.  
    Philipp

    Finde es schade, dass das Nexus mittlerweile auch schon 600 Euro kostet. Eigentlich hat sich die Nexus-Serie doch immer durch gute Technik zum bezahlbaren Preis ausgezeichnet.




    •  

      Naja, nur bei den letzten beiden Geräten. Das Samsung Galaxy Nexus hatte aber beispielsweise einen UVP von 629 €. Also kann man nicht sagen, dass die Nexus-Serie sich “immer” durch bezahlbare Preise auszeichnete.
      Außerdem finde ich, dass 599 € für das Nexus 6 ein fairer Preis ist.
      ^Gruß




  3.  
    gwak

    Das Teil hat einen microSD Karten Slot?





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