Virenschutz bei Android – Nötig oder nicht?

Veröffentlicht am 11. Februar 2015 von Rainer in Allgemein

Virus! Ein Wort, das immer viele in Angst versetzt und in so vielen Arten auftreten kann. So auch in Software und diversen Betriebssystemen. Aktuell findet man das Wort Virus im mobilen Bereich immer wieder im Zusammenhang mit Googles Betriebssystem Android. Horrormeldungen wie “Android Angriffziel Nummer 1″ oder “tausende schadhafte Apps im Google Play Store” machen regelmäßig die Runde und versetzen den Nutzern ein flaues Gefühl im Magen. Doch es gibt offensichtliche Abhilfe. Antivirus-Spezialisten und Sicherheitsfirmen wie McAfee, Norton, Kaspersky und Co., die sich schon auf dem Windows PC einen Namen gemacht haben, bieten ihre Schutzprodukte auch für mobile Plattform Android an. Doch was ist ein „Virus“ bei Android und schützen die Programme wirklich? Das steht auf einem anderen Blatt.

Virus oder Malware?

Den Virus, so wie die meisten ihn vom Windows PC kennen, gibt es unter Android nur selten und stellt daher so gut wie keine Gefahr für den Anwender dar. Dagegen steht die sogenannte Malware, welche im umgangssprachlichen Gebrauch auch oft als Virus bezeichnet wird. Und hier liegt, wie sagt man so schön, der Hund begraben.

Malware ist im Gegensatz zum Virus auf Android das größere Übel. Vermeintlich, denn laut einer Google Studie besteht selbst hier unter Android keine ernstzunehmende Gefahr. Nur ca. 0,001% der Apps sind problematisch. Wenn man die Anzahl der Apps damit vergleicht ein relativ geringerer Wert. Und selbst vor den schädlichen Apps schützt Google das Android Smartphone seit Android 4.2 Jelly Bean mit diversen On-the-fly Prüfungen und dem Dienst Verify Apps direkt. Außerdem läuft jede App in einer eigenen Sandbox und somit kaum eine Möglichkeit selbstständig in das System einzugreifen, wo wir wieder beim Anti-Viren-Programm wären.

Antiviren Programm auf Android sinnvoll?

Ein Antiviren-Programm oder eine -App ist daher, entgegen der landläufigen Meinung, unter Android eigentlich nicht zwingend nötig. Viren stellen so gut wie keine Gefahr dar. Das einzig gefährliche ist aktuell die Malware und diese wird, wenn überhaupt, mit Apps mitgeliefert, welche man von Drittquellen bekommt. Wenn man Apps nur aus offiziellen Quellen, wie zum Beispiel, dem Google Play Store bezieht und sich dabei auch noch die Rechteanforderungen der Apps ansieht, dann reicht ein gesunder Menschenverstand als Schutzmechanismus, unseres Erachtens nach, vollkommen aus.

Um aber auf Nummer sicher zu gehen kann eine Software nicht schaden. Das Vergleichsportal netzsieger.de hat kürzlich die bekanntesten Antiviren-Programme in einem nachvollziehbaren Test genau unter die Lupe genommen: Was muss die Software alles können? Welche schützt am besten? Wie ist das Preis-Leistungs-Verhältnis? Alle Ergebnisse könnt ihr auf der Website von Netzsieger nachlesen.


Über den Autor

Rainer

Man of Action. Android-User. Blogger.