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Motorola Moto G: wird es ein erfolgreiches Smartphone?

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Veröffentlicht am 9. Dezember 2013 von Roman Hammer in Hersteller

Die Übernahme von Motorola Mobility durch Google macht sich langsam bezahlt: neben den Moto X ist mit dem Moto G ein weiteres Smartphone vorgestellt worden, welches vor allem im LowPrice-Segment für Furore sorgen wird. Kein Wunder bei einen Einstiegspreis von 169€. Der Preis als Hauptargument könnte vor allem viele Entwickler von XDA Developers auf dem Plan rufen, welche massig an Kernel, CustomRoms oder einfach nur Themes und Mods basteln werden. Jüngst hat Motorola sogar den Quellcode auf ihrer Sourceforge-Seite veröffentlicht.

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Ein attraktives Smartphone das Motorola Moto G, dass muss man sich schon eingestehen. Es ist leistungsstark, günstig und vor allem durch das Zutun von Motorola auch offen. Wem es interessiert kann sogar einen Blick in das Innere des Betriebssystem werfen. Das seit einigen Wochen verfügbare Gerät mit Quadcore-SoC und einem Display mit einer Auflösung von 720p sorgt für Furore. Mit Anfang 2014 wurde sogar schon das Update auf die aktuellste Android-Version KitKat angekündigt. Die Specs und der Preis sprechen für sich, so dürfte das Gerät eine starke Community bekommen und somit viel von diversen Hobby-Entwicklern von XDA Developers erhalten. Den hier macht eine Entwicklung nur Sinn, wenn auch eine große Nachfrage nach den Gerät vorherrscht.

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Das Moto G hat einen offenen Bootloader und bietet so neben den Nexus Geräten, welche direkt von Google stammen, eine großes Potential, das System durch diverse Modifikationen zu erweitern. So könnte man sogar damit rechnen, dass dieses Smartphone einige Updates erhalten wird, auch wenn es offiziell seitens Motorola nicht mehr supportet wird.

Die Tatsache mit den veröffentlichten Source-Code dürfte den Otto-Normal-Verbraucher nicht sonderlich interessieren. Ich möchte hier rein auf das Potential aufmerksam machen, welches sich bei diesen Gerät verbirgt, klagen wir Android-Nutzer vor allem durch die etwas maue Update-Politik der Hersteller. Und so wäre es immer wieder von Vorteil, wenn ein Smartphone eine große Community und dementsprechend viele Entwickler hinter sich hat, wo weiterhin dementsprechende Features bereitgestellt werden. Also wer Freude daran hat, an seinen Smartphone “Hand anzulegen”, der ist mit dem Moto G gut bedient. Das gilt übrigens auch für jene, bei denen ein Smartphone einfach nur funktionieren soll, bei dem Preis kann man nichts verkehrt machen.

Warum hat Motorola den Quellcode veröffentlicht

Die GNU Public Lizenz erfordert vom Entwickler die Preisgabe seines Quellcodes für jedermann. Android basiert ja bekannterweise auf Linux und hat zahlreiche Komponente, welche unter GPL lizenziert sind. Deswegen ist Motorola also am vergangenen Wochenende seinen Gebot nachgekommen. Dies bietet Hobby-Entwicklern die Möglichkeit, eine eigene Firmware (CustomRom) bzw CustomKernel zu bauen, bzw bietet es Raum für einige Verbesserungen und Gimmicks, die Out of the Box nicht im Moto G enthalten sein werden.

Unter anderen hat Motorola Mobility den Quellcode ihres Browsers, den WLAN-Treiber und einige Sicherheitskomponenten veröffentlicht. Das Paket-Archiv zum Moto G wird auf Sourceforge “geparkt”. Hier findet ihr den Download-Link zu Sourceforge: Archiv Moto G @Sourceforge

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Über den Autor

Roman Hammer

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    Also ich halte das Moto G auch für ein Smartphone mit guten Preis Leistungsverhältnis. Allerdings wird der Erfolg eines Smartphones in Deutschland immer noch bei den Netzbetreibern und Serviceprovidern entschieden. Derzeit sehe ich das Moto G nur bei Sparhhandy und bei Phonehouse. Sollten keine weiteren Anbieter hinzukommen werden die verkauften Stückzahlen wahrscheinlich keine Rekorde aufstellen. Ist ja auch ähnlich bei den verschiedenen Nexus Modellen – die in verkauften Stückzahlen nie an Geräte wie z.B. das Samsung Galaxy S3 rankamen.





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