Offizieller Start von Beats Music

Veröffentlicht am 21. Januar 2014 von Torsten Dünnwald in Testbericht
beatsmusic

Tausende Playlists und riesige Musikbibliotheken, in denen kaum ein Track fehlt, auf fast jedem Endgerät, immer und überall. Gerade über die letzten Jahre hat die Beliebtheit von Musikstreamingdiensten wie Spotify, Napster oder Google Play Music rapide zugenommen. Jetzt möchte die von Dr. Dre gegründete Marke Beats diesen Markt für sich erobern und startete heute mit Beats Music einen Streamingdienst, der sich von der Konkurrenz unterscheiden soll.

Das von dem für die Trend-Audiogeräte bekannte Unternehmen Beats Electronics in Kooperation mit Trenz Reznor, dem Sänger des Musikprojektes Nine Inch Nails, ins Leben gerufene Projekt kostet, wie in der Branche üblich, 9.99$ im Monat und gewährt dem Kunden Zugriff auf über 20 Millionen Songs aller denkbaren Genres. Zudem lassen sich diese auch offline speichern und z.B. unterwegs auch ohne Internet und unnötigen Datenverkehr anhören. Natürlich bekommen die Landsmänner und -frauen aus den USA besondere Konditionen. Für 14.95$ ist ein Family-Paket verfügbar, welches allerdings nur für Kunden des Mobilfunkbetreibers AT&T erhältlich ist. Dieses erlaubt das Streamen an maximal fünf Familienmitglieder mit jeweils zwei Geräten (Smartphone und Tablet), ein normaler Account ist nur für drei Geräte vorgesehen.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. :-(

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal, dass die enge Zusammenarbeit mit vielen renommierten Musikern verdeutlicht, sind die “just for you” Playlisten, die von verschiedenen Produzenten und Bands aus mehreren Genres zusammengestellt wurden. “The sentence” bezeichnet dagegen die dynamisch erstellten Playlists, die nach der aktuellen Stimmung und Tätigkeit erstellt werden. Natürlich darf in unserer vernetzten und modernen Welt eine Sharing-Funktion nicht fehlen, um den Lieblingstitel direkt mit meinen Freunden in den zahlreichen sozialen Netzwerken zu teilen.

Ob sich die App gegen die doch sehr mächtige Konkurrenz durchsetzen kann, wird sich zeigen. Allerdings hat Spotify die 10-Stunden-Grenze für das Streaming für nicht zahlende Kunden abgeschafft, um sich dem Neuling im Angebot anzupassen und sich selbst keine Steine in den Weg zu legen.

Weitere Infos sind auf der (aktuell leicht fehlerhaften) Website des Services einzusehen. Zudem kann man die App sieben Tage kostenlos testen, als AT&T-Kunde sind sogar bis zu drei Monate möglich.

Quelle: go2android


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Torsten Dünnwald

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