Voicesphere: Mischung aus Google Now und Siri [App Vorstellung]

Veröffentlicht am 12. Dezember 2013 von Roman Hammer in Testbericht

voicesphereGoogle Now ist schon ein netter Assistent, der Informationen anzeigen soll, noch bevor man danach gefragt hat. Apple´s Sprachassistent Siri verfolgt hier einen anderen Weg, hier werden erst Informationen angezeigt, wenn die App geöffnet und danach gefragt wird. Bei Siri ist auch die Interaktion besser umgesetzt. Was läge also näher diese Dienste zu kombinieren? Das haben sich zwei Jungs aus Bonn auch gedacht und so wurde Voicesphere geboren.

Eigentlich klingt die Geschichte wie der American Way of Life, nur passiert ist es diesmal mitten in Deutschland. In einem Bonner Vorort wurde innerhalb von nur 6 Wochen eine Sprachsteuerung für Android entwickelt, welche den Namen Voicesphere trägt und im Grunde genommen nichts anders wie eine Mischung aus Siri und Google Now darstellt. Die Idee und Umsetzung von Voicesphere schlug im übrigen sogar so gut ein, dass die Gründer David Kokkelink und Jan Thoene es sogar ins Finale der TechCrunch Disrupt geschafft haben.

voicesphere-screens

Voicesphere ermöglicht das Verbinden von Drittanbieter-Apps wie Facebook und Instagram und fasst alle ausgewählten Dienste in einen Stream zusammen. Siri unterstützt zum Beispiel nur einige wenige Apps von Drittanbietern, bei Voicesphere möchte man alle nutzen, die eine Sprachsteuerung bieten wollen. Die beiden Entwickler haben aber nicht etwa eine eigene Sprachsteuerung entwickelt, sonder bedienten sich an der standardmäßig verfügbaren Google Voice Recognition API.

Natürlich steht Voicesphere noch ziemlich am Beginn und hat hier und da noch ein paar Macken, die aber sicherlich bald gefixt werden. Die Frage ist auch ob sich viele Nutzer umstellen werden von Google Now auf Voicesphere. Am Beispiel der Wetterabfrage ist es doch einfacher, mit einen Swipe vom unteren Rand in die Mitte des BIldschirms und sofort das Wetter angezeigt zu kommen, als Voicesphere zu starte und erst dann nach den Wetter zu fragen.

Es ist also so wie mit anderen mobilen Anwendungen: den einen liegt es, die anderen hassen es. Ich finde es zumindest eine tolle Leistung, welche die beiden Entwickler (17 und 18 Jahre alt!) innerhalb von 6 Wochen auf die Beine gestellt haben. Ich bin gespannt, was von den Beiden in Zukunft noch kommt.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. :-( #wpappbox

Links: → Store öffnen → Google-Suche


Über den Autor

Roman Hammer

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